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Ernährung für Babys ab 12 Monate

Je größer das Kind wird, umso mehr kann und darf es am Familientisch mitessen. Im zweiten Lebensjahr darf das Kind aber dennoch auf seinem Lieblingsbrei bestehen, wenn es auch andere Kost bekommt. Gegessen werden Baby isst ApfelErnährung für Babys ab 12 Monate
Foto: © lisalucia
darf dabei, was schmeckt. Es liegt an den Eltern, aus welchem Angebot das Kind wählen darf. Normalerweise haben Kinder ein gutes Gespür dafür, welche Nährstoffe sie gerade brauchen und greifen bei den entsprechenden Nahrungsmitteln automatisch zu. Auch haben Kinder ein natürliches Sättigungsgefühl, welches auf jeden Fall respektiert werden sollte. Die Kinder zum Essen zu drängen, wäre absolut falsch und würde nur späteres Übergewicht fördern oder die Lust am Essen nehmen. Und das Essen, vor allem das Selberessen, sollte für die Kleinen eine lustvolle Erfahrung sein. Da darf auch ruhig einmal mit dem Essen gespielt oder mit den Fingern gegessen werden, für Tischmanieren ist später noch Zeit. Eltern müssen zudem akzeptieren, dass die Kleinen mal mehr, mal weniger Hunger haben. Auf dem Speiseplan sollten täglich Obst und Gemüse stehen, außerdem Vollkornprodukte, Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch.

Auf als Kinderprodukte deklarierte Nahrungsmittel kann getrost verzichtet werden, denn sie sind oft zu fettreich, enthalten zu viel Zucker und sind überdies auch noch teurer als herkömmliche Produkte.

Die richtige Ernährung in der Kita
Wenn das Kind in den Kindergarten kommt, bedeutet das nicht nur für es selbst eine gewaltige Umstellung. Trotzdem oder gerade deswegen sollte eine gewisse Regelmäßigkeit bei den Mahlzeiten eingehalten werden. Dann wird das Kind ausreichend mit Nährstoffen versorgt und erfährt ganz nebenbei durch gemeinsame Mahlzeiten, bei denen erzählt und gelacht wird, die Sicherheit, die es gerade in der neuen Situation so dringend braucht. Kinder, die früh am Morgen noch nichts essen mögen, sollten wenigstens dazu überredet werden, einen Kakao oder einen Fruchtsaft zu trinken. Das Frühstück für den Kindergarten darf dann etwas üppiger ausfallen. Ideal ist Brot auf Vollkornbasis, mit der Lieblingswurst oder dem Lieblingskäse des Kindes belegt und dazu Rohkost oder Obst. Kinder, die zu Hause frühstücken, erhalten am besten ebenfalls Vollkornprodukte, Milchprodukte, frisches Obst oder aber Müsli.

Mittags ist dank hochwertiger Tiefkühlprodukte ein gesundes Mittagessen schnell hergestellt. Tiefkühlgemüse erspart das zeitaufwändige Putzen und ist qualitativ nicht schlechter als frisches Gemüse. Neben Gemüse oder Salat sollten Fleisch, Fisch, Kartoffeln, Nudeln und Reis im ständigen Wechsel auf dem Speiseplan stehen. Kinder, die gekochtes Gemüse nicht mögen, sind oft mit Rohkost zu ködern. Diese Rohkost eignet sich auch prima für das Abendessen und hilft gegen das Brot-Wurst-Käse-Einerlei. In mundgerechte Stücke geschnittene Möhren, Paprika, Gurken und Sellerie mit einem Kräuterquark als Dipp kommen immer gut an. Auch frische Kräuter aus dem Garten oder von der Fensterbank bereichern jedes Butterbrot. Es spricht nichts dagegen, auch abends einmal einen warmen Snack, beispielsweise Rührei, zu servieren. Zwischendurch darf es natürlich auch einmal etwas Süßes sein, allerdings in Maßen. Obst, selbstgemachter Quark oder Eis aus püriertem Obst stillen den Hunger auf Süßes auf gesunde Art und Weise.

Keine Verbote aussprechen
Grundsätzlich sollte in der Kinderernährung nichts verboten sein, das hemmt die Lust am Essen. Wichtig ist ein reichhaltiges und ausgewogenes Angebot, damit eine optimale Versorgung gewährleistet ist. Als Getränke sind Wasser, Fruchtschorlen und Kräuter- oder Früchtetees die erste Wahl. Milch ist kein Getränk, sondern zählt zu den Nahrungsmitteln. Sogenannte Softdrinks enthalten zu viel Zucker, weshalb Kinder diese nur im Ausnahmefall erhalten sollten.
Text: B. L.

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