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Ernährung für Babys ab 6 Monate

In den ersten sechs Monaten ist es denkbar einfach, eine gesunde und ausgewogene Ernährung des Babys zu gewährleisten. Das Baby wird entweder gestillt oder bekommt industriell hergestellte Babynahrung aus der Baby isst BreiAb 6 Monaten darf Baby auch Brei essen
Foto: © Vojtech Vlk
Flasche. Eine andere Ernährung vor dem vollendeten sechsten Lebensmonat ist nicht notwendig. Es wird vielmehr davon abgeraten, zu früh mit Beikost zu beginnen, weil dadurch das Allergierisiko steigt.

Ernährung für Babys ab 6 Monate
Ab dem vollendeten sechsten Monat wird schrittweise andere Kost eingeführt. Begonnen wird mit der Mittagsmahlzeit. Das Baby erhält zunächst wenige Löffel Karottenbrei oder alternativ Pastinakenbrei. Am Anfang schiebt das Baby den Brei immer wieder mit der Zunge heraus, denn es muss die neue Art der Nahrungsaufnahme erst lernen. Klappen die ersten Versuche und akzeptiert das Baby den Geschmack, wird die tägliche Füttermenge löffelweise erhöht. Anschließend darf das Baby sich noch an der Brust oder Flasche satt trinken. Wichtig beim Füttern ist, dass das Baby ausgeschlafen und nicht zu hungrig ist. Der reine Karottenbrei wird bald durch einen Kartoffel-Karottenbrei, später durch einen Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei ersetzt. Das Baby erhält entweder fertigen Brei aus dem Gläschen oder selbst gekochten Brei. Vor allem am Anfang lohnt sich das Selberkochen jedoch nicht, weil das Baby nur wenige Löffel isst.

Sobald das Baby andere Nahrung erhält als Milch, muss darauf geachtet werden, dass das Kleine genug trinkt. Zu den Mahlzeiten können aus Flasche oder Trinklernbecher Wasser, Tee oder verdünnte Fruchtsäfte angeboten werden.

Ernährung für Babys ab 7 Monate
Vier Wochen nach der erfolgreichen Einführung der Mittagsmahlzeit wird am Abend ein Milchbrei angeboten. Hier sollte der selbst gekochten Variante der Vorzug gegeben werden, da sie weniger - oder besser noch - gar keinen Zucker enthält. Für den Brei wird entweder Vollmilch verwendet oder die entsprechende Menge Babynahrung sowie Grieß, Haferflocken oder Reisflocken. Geschmacklich abgerundet wird der fertige Brei mit einigen Löffeln Obstmus, welches weitere wichtige Vitamine liefert.

Wieder vier Wochen später folgt ein Getreide-Obst-Brei ohne Milch am Nachmittag, der vorzugsweise mit frischem Obst und Getreideflocken selbst zubereitet wird. Als Obst eignen sich zerdrückte Banane, geriebener Apfel oder Birne sowie selbst gekochtes Obstmus.

Das Essen der Erwachsenen wird interessant
Gegen Ende des ersten Lebensjahres zeigt das Baby immer mehr Interesse am Familienessen. Wenn die Spiesen nicht zu stark gewürzt oder blähend sind, darf und sollte das Kind nun ruhig schon am Tisch mitessen und alles probieren. Zum Frühstück und Abendessen können die Breimahlzeiten durch Butterbrot, dünn mit Wurst oder Käse belegt, ersetzt werden. Dazu bekommt das Kind Milch aus der Flasche oder aus dem Becher, um seinen Calciumbedarf zu decken. Als Zwischenmahlzeiten können dem Baby nun statt Brei auch Brot, Brötchen, Zwieback, Obst und Joghurt angeboten werden.
Text: B. L.

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