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Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche

Ein wesentlicher Bestandteil zur Erhaltung unserer Gesundheit ist eine ausgewogene Ernährung. Sie ist die Basis dafür, dass wir ausreichend Energie zur Verfügung haben und unser Körper mit genügend lebenswichtigen Das Auge isst mit - So ernähren sich auch Kinder gesund
Foto: © Yantra
Vitaminen und Mineralien versorgt wird. Und schließlich trägt eine gesunde Ernährung ganz entscheidend zu unserem Wohlbefinden bei. Doch bei der riesigen Auswahl an Lebensmitteln, welche uns in Discountern und auf Wochenmärkten erwartet, ist es gar nicht so einfach, eine gute Auswahl zu treffen. Erschwerend kommt hinzu, dass wir von diversen Werbeangeboten überhäuft werden und uns an jeder Ecke suggeriert wird, dass wir ohne das Produkt X oder Y einen Mangel erleiden könnten. Um etwas Licht ins Dunkel zu bringen, wollen wir uns einmal genauer anschauen, worauf es bei einer gesunden Ernährung eigentlich ankommt.

Auch wenn uns Fertigprodukte locken und stark verarbeitete Lebensmittel unseren Appetit wecken - solche Nahrungsmittel sollten nur selten in unserem Einkaufswagen landen. Die Devise einer gesunden Ernährung lautet: so natürlich wie möglich. Je weniger ein Lebensmittel verarbeitet ist, desto gesünder ist es. Stark verarbeitete Produkte beinhalten fast immer eine Reihe von Zusatzstoffen, welche dazu dienen, das Produkt länger haltbar zu machen und es in seiner Form, Farbe oder seinem Geschmack zu beeinflussen. Besonders den Geschmacksverstärkern und Zuckeraustauschstoffen eilt ein nicht gerade guter Ruf voraus - zudem verursachen so manche E-Stoffe in Lebensmitteln Unverträglichkeiten oder Allergien.

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Was bedeutet gesunde Ernährung?
Sich gesund zu ernähren heißt auch darauf zu achten, dass unser Körper von allen lebensnotwendigen Stoffen genügend bekommt. Einen Anhaltspunkt dazu kann die so genannte Ernährungspyramide geben. Ganz unten werden die Getränke eingeordnet. Als ideale Durstlöscher empfehlen sich Wasser, Tee und Saftschorlen. Auch in Maßen konsumierte Gemüsesäfte zählen dazu. In der zweiten Etage dieser Pyramide stehen die Obst- und Gemüseprodukte - Hauptlieferanten von Vitaminen und Mineralstoffen. Von diesen Lebensmitteln sollten täglich 5 Portionen zu sich genommen werden - wobei eine Portion in etwa der Größe einer Faust entspricht. Die dritte Etage beinhaltet die Getreideprodukte - also Brot, Brötchen, Nudeln; aber auch Reis und Kartoffeln zählen zu den Sattmachern, die uns neue Kraft und Energie für den Tag liefern. Vollkornprodukten ist der Vorzug zu geben, denn sie enthalten all die wichtigen Bestandteile des vollen Kornes, welche in Produkten aus Auszugsmehl fehlen. In der nächsten Etage folgen die Milchprodukte sowie Fleisch und Fisch. Zweimal die Woche eine Fleischmahlzeit ist absolut ausreichend. Um den Körper gut mit Jod zu versorgen, empfehlen Experten mindestens eine Fischmahlzeit pro Woche. Milchprodukte stärken die Knochen und sind eine wichtige Vorsorge vor Osteoporose. Die Öle und Fette stehen fast ganz oben in der Ernährungspyramide. Das zeigt uns schon, dass diese Produkte mengenmäßig einen recht kleinen Anteil an unserer Ernährung einnehmen. Jedoch dürfen diese Lebensmittel nicht vernachlässigt werden. Es ist auf eine hohe Qualität der Öle und Fette zu achten - wobei auch hier natürlichen Produkten gegenüber künstlich hergestellten Lebensmitteln der Vorzug zu geben ist. Ganz in der Spitze der Pyramide werden die "kleinen Sünden" aufgeführt. Wer sich gesund ernährt, der darf sich auch hin und wieder einmal etwas Ungesundes gönnen. Ob Schokoriegel, Limonade oder die heißgeliebten Chips - in Maßen und nicht täglich genossen dürfen auch diese Dinge konsumiert werden.

Sich gesund zu ernähren ist gar nicht so schwer und kann sogar richtig Spaß machen. Wer sich einmal mit der Materie beschäftigt, der wird erstaunt sein, welche leckeren Kreationen man zum Beispiel aus Gemüseprodukten zaubern kann. Etwa ein frischer Salat mit Kräutern und einem guten, kaltgepressten Olivenöl ist nicht nur gesund, sondern auch ein leichter Fitmacher. Und auch Vollkornprodukte können richtig gut schmecken. Tipp: beim Kauf darauf achten, dass das Vollkornbrot auch wirklich ein Vollkornbrot ist. Leider färben viele Bäcker ihre "Vollkornprodukte" mit Malz ein, damit sie eine dunklere Farbe bekommen. Tatsächlich aber bestehen sie fast ausschließlich aus Auszugsmehl. Ein Blick in die Zutatenliste kann hier Abhilfe schaffen. Jeder Bäcker muss auf Anfrage hin darüber Auskunft geben.

Bei der gesunden Ernährung ist es wie mit allem: man braucht schon etwas Zeit, um sich damit auseinanderzusetzen. Doch ist man erst einmal auf der richtigen Schiene, so sind die Auswirkungen der Ernährungsumstellung deutlich zu spüren. Man fühlt sich insgesamt fitter und leistungsfähiger, die Haut weist weniger Unreinheiten auf und man bekommt wieder ein Gespür für die natürlichen Lebensmittel. Das kann soweit gehen, dass einem irgendwann gar keine Fertiggerichte mehr schmecken und man ohne Überwindung darauf verzichten kann. Und wer abnehmen möchte, der kommt um eine gesunde Ernährung mit viel Frischkost nicht herum. In Kombination mit einem vernünftigen Sportprogramm purzeln die Pfunde dauerhaft und ein völlig neues Lebensgefühl stellt sich ein.
Text: K. L.