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Wissenswertes über Kindermode

Wenn es um Mode für die Kinder geht, dann werden Frauen gern mal schwach. Ob es nun um das eigene Kind geht, oder um das der besten Freundin, ob man Patin, Großmutter oder Tante ist; es macht einfach großen Spaß, Coole Kindermode für Mädchen und Jungs
Foto: © Marko Morelli
kleine Kleidungsstücke auszuwählen und sich die süßen Kleinen darin vorzustellen. Jede, die nicht für das eigene Kind einkauft, sollte allerdings ihre Investition in Sachen Kindermode vorher mit der Mutter absprechen. Gerade dann, wenn das Geld vielleicht ein bisschen knapp ist, ist ein Geschenk hochwillkommen. Doch welchen Sinn macht es, wenn man eine supersüße Winterjacke kauft, das Kind aber schon eine hat und eigentlich etwas ganz anderes braucht? Da kann ein Gespräch mit der Mutter im Vorfeld wertvolle Hinweise darauf geben, was wirklich benötigt wird. Der Freude am Auswählen und Schenken dürfte das eigentlich keinen Abbruch tun.

Hübsche und praktische Kindermode ist heute in jeder Preisklasse erhältlich. Natürlich unterliegen dabei auch die Sachen für kleine Mädchen und Jungs modischen Trends. Sie orientieren sich heute meistens an den Modetrends für Erwachsene. Denn immer häufiger sehen Kindersachen aus wie Miniaturausgaben von Kleidung, wie sie auch die Großen tragen. Entsprechend sind es die weltweit führenden Markennamen, die die Richtung vorgeben. Und es wiederholt sich genau das gleiche Spiel, wie es auch in der Welt der Couture und der gehobenen Ready-to-wear-Mode zu beobachten ist. Immer wieder schaffen es die Designer großer Handelsketten, sich einen Platz in den Modeschauen zu ergattern und Trends zu kopieren. Die werden dann anschließend leicht abgewandelt für die hauseigenen Kollektionen umgesetzt. Natürlich nie ganz so aufwendig wie das Original, nie ganz so gut verarbeitet und natürlich aus weniger luxuriösen Stoffen. Doch was dann schließlich in die Läden kommt, das ist trotzdem pfiffig, niedlich und vor allem bezahlbar.

Ein Merkmal guter Kindermode ist aber nicht nur, dass sie gut aussieht. Sie muss auch pflegeleicht sein. Denn die Zeiten, wo Kinder sich nicht schmutzig machen durften, die sind inzwischen seit gut einem halben Jahrhundert vorbei. Wasser- und energiesparende Waschautomaten, Bügelhilfen und knitterfreie Stoffe machen die Wäschepflege heute so leicht wie nie zuvor. Kinder profitieren davon, indem nicht ständig jemand hinter ihnen her ist, der sie ermahnt. Stattdessen können sie nach Herzenslust kleckern und sich beim Spielen ruhig mal richtig dreckig machen - ihre Sachen nehmen ihnen das nicht übel und sind schnell wieder sauber.

Es gibt übrigens in Europa interessante Unterschiede in der Kindermode. Während die lieben Kleinen in Nordwesteuropa, also in Deutschland, den Beneluxländern, in Skandinavien und Großbritannien, wie Mini-Erwachsene gekleidet werden, zieht man die Kinder in südlicheren Gefilden noch etwas kindlicher an. Das macht sich bereits in Österreich und Frankreich, ganz extrem dann aber in Italien, Spanien und Portugal bemerkbar. Vor allem für Babys gibt es dort bis auf den heutigen Tag noch viele gestrickte Babysachen, vom Strampler bis zur kleinen Strickjacke, vom Mützchen bis zu Spitzensocken. Diese, oft übrigens sündhaft teuren Sachen, sind wie bei uns in den fünfziger und sechziger Jahren, in den klassischen Farben hellblau, zartrosa, gelb und weiß gehalten. Nicht selten werden sie mit Satinbändern und kindlichen Stickereien verziert. Babys, die so angezogen sind, sieht man bei uns allenfalls noch im Film. Irgendwie auch schade, oder?